Home
Vita
Service
Fotos
Textproben
Links
Kontakt/Impressum

Ich betreibe den privaten Blog newswatch4u.wordpress.com. 

Darin schreibe ich über willkürlich ausgesuchte Themen nach meiner persönlichen Interessenlage. Im Folgenden Auszüge daraus:

 

Make America great again: Mit Donald Trump ist ein Lügner und Betrüger im Amt

 

Die Pop-Ikonen wollten am Freitag zu seiner Amtseinführung nicht auftreten, zahlreiche Abgeordnete der Demokraten boykottierten die Veranstaltung, bei der es Krawalle gab und auch gleich ein halbes Dutzend Journalisten verhaftet wurde. Am Tag danach marschierten die Frauen. Hunderttausende in Washington und nochmal so viele rund um den Globus waren unterwegs, um ihre Verachtung für den neuen Präsidenten der USA zu zeigen:Donald Trump, Milliardär, Pöbler, Mann der kurzen Sätze und klaren Worte mit einem soziopathischen Wesen. Und dann ging es rund: Die erste Woche der Amtszeit von Präsident Donald Trump stand unter dem Motto: „Die Zeit des Redens ist vorbei, die Zeit des Handelns ist gekommen.“......

 

Eine außerordentlich krasse Biografie des Präsidenten hat David Cay Johnson geschrieben: „Die Akte Trump“ listet chronologisch die Karriere eines Mannes auf, der sich mit Lügen, Betrug und weitreichenden Beziehungen zur Mafia und zu verurteilten Verbrechern immer wieder geschäftliche Vorteile verschafft hat. David Cay Johnson ist nicht irgendwer: Der 69jährige Pulitzer-Preisträger hat eine lange Karriere als investigativer Journalist hinter sich. Er listet die Familiengeschichte des Präsidenten auf  und charakteriert diesen dann anhand zahlreicher genau recherchierter Beispiele als Lügner, korrupt und korrumpierbar, als ungeheuer nachtragend und auf Rache sinnend,  als Rassist und Menschenverachter, und als Mann, dessen Maxime es ist, hundertmal härter zurückzuschlagen, als er angegriffen wurde. Ein lesenwertes Buch für jeden, der hofft, dieser Präsident werde sich noch an die Würde seines Amtes erinnern.

Mehr hier.


 

Recep Tayyip Erdogan: „Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind“ 

 

 

Zum Islam hatte Atatürk ein distanziertes Verhältnis. Dieses historisch nicht gesicherte Zitat wurde 1954 von Jacques Benoist-Méchin in einem Buch über ihn veröffentlicht: „Seit mehr als 500 Jahren haben die Regeln und Theorien eines alten Araberscheiches und die abstrusen Auslegungen von Generationen von schmutzigen und unwissenden Pfaffen in der Türkei sämtliche Zivil- und Strafgesetze festgelegt. Sie haben die Form der Verfassung, selbst die kleinsten Handlungen und Gesten eines Bürgers festgelegt, seine Nahrung, die Stunden für Wachen und Schlafen, den Schnitt der Kleider, den Lehrstoff in der Schule, Sitten und Gewohnheiten und selbst die intimsten Gedanken. Der Islam, diese absurde Gotteslehre eines unmoralischen Beduinen, ist ein verwesender Kadaver, der unser Leben vergiftet.“

Vor diesem Hintergrund nun wollte der gläubige Muslim Recep Tayyip Erdogan, damals Bürgermeister von Istanbul, politisch hoch hinaus. In einer Wahlveranstaltung 1997 kombinierte er das Zitat von Ziya Gölkalp mit eigenen Worten und sagte in der südostanatolischen Stadt Siirt:

„Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten.“

Dafür wurde der bekennende politische Islamist zu zehn Monaten Haft und einem lebenslangen Politikverbot verurteilt. Die Anklage lautete:„Anstachelung zu Hass auf der Grundlage der Religion“. Die türkische Justiz wertete das Zitat aus dem Munde Erdogans als Offenlegung seiner politischen Absicht, die Türkei zu islamisieren. Als er 1999 seine Haftstafe (von der er nur vier Monate absaß) antrat, sagte Erdogan:

„Früher sind die Dichter im Gefängnis gelandet. Heute landen diejenigen dort, die ihre
Gedichte vortragen. Ich kann nur hoffen, dass künftig nicht diejenigen ins Gefängnis
gesteckt werden, die die Gedichte anhören.“
 

 

 

Der Mann meines Lebens ist ein Narzisst

 

Vier Wochen ist es nun her. Vier lange Wochen. Bis jetzt hat sie es geschafft. Sie hat nicht versucht, ihn anzurufen, nicht versucht, ihn irgendwo abzupassen, ihm keine Mail geschrieben und auch keine SMS. Sie hat auch nicht versucht herauszufinden, was er tut, was er denkt, womit er sich beschäftigt, wen er vielleicht trifft.  Sie war stark. Und sie wird stark bleiben. Auch wenn der sengende Schmerz ihr Herz im Zeitlupentempo in Scherben friert.

Sie hat keine Tränen mehr - es ist, als seien ihre Augen leer geweint. Brennend liegen sie in den Höhlen, giftig stechende Bälle mit Greifarmen bis ins Gehirn, wo sie  langsam und genüsslich jede Windung einzeln lähmen.

Oder nein. Eine Lähmung ist es nicht. Es ist ein glühendes Vereisen - eine eisige Erkenntnis: Diesen Kampf konnte sie nicht gewinnen. So wenig wie ein Ball eine Gummiwand überwinden kann - so wenig wie eine zärtliche Berührung Panzerglas durchdringen kann - so wenig hat sie in all den Jahren sein Herz erreicht.

Je lauter sie nach ihm gerufen hat, desto mehr hat er sich versteckt im Nebel tausender Ausreden, die ganz glatt und leicht von seinen Lippen glitten. In immer seltenerer persönlicher Anwesenheit. Schließlich sogar in den letzten Worten, die er - wie immer, wenn sie Gefahr liefen zu streiten - lieber schriftlich verfasste, um anschließend gar nicht mehr erreichbar zu sein.

Vollständiger Text hier

 

Goldnachfrage 2015: China und Indien kaufen und kaufen, der Preis steigt

 

"Die jährliche Nachfrage nach Gold blieb 2015 mit einem Rückgang von nur 14 Tonnen im Vergleich zu 2014 nahezu unverändert. Die erste Jahreshälfte entwickelte sich aufgrund der vergleichsweise schwachen Nachfrage nur zögerlich, das gestiegene Vertrauen in der zweiten Hälfte des Jahres sorgte jedoch für einen Anstieg der Nachfrage um 6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr." Das teilte jetzt der World Gold Council (WGC) mit.

(...) Sonderfall Indien: Laut WGC hat das Land in den letzten zehn Jahren jährlich 900 bis 1000 Tonnen Gold importiert, das in keiner Weise monetarisiert oder getradet wurde. Es ist in Privatbesitz, was auch damit zu tun hat, dass Hochzeiten in Indien über Gold finanziert werden. Versuche der Regierung, mit einer zehnprozentigen Einfuhrsteuer und einer 20prozentigen Verpflichtung zum Re-Export liefen weitgehend ins Leere.  Jetzt soll eine indische Investitionsmünze, vergleichbar mit dem Krügerrand oder dem Maple Leaf auf den Markt gebracht werden.

(...) Noch ein Wort zu Europa: Während die Bevölkerung mit der Flüchtlingskrise beschäftigt ist, bauen sich, noch verdeckt von Turbulenzen an der Börse, massive Bankenkrisen auf. Es gibt bereits einen Satz notleidender Bankenkredite in Europa, der noch deutlich stärker werden kann. Vor dem Hintergrund zunehmender Negativzinsen auf Erspartes hat sich  die Diskussion um die Abschaffung des Bargeldes auch in Deutschland massiv verschärft; soll diese Maßnahme doch unter anderem das Abwandern der Vermögen aus den Geldhäuser bremsen.

Mehr hier.

 

Eine Nacht im Maya-Temazcal: Im Schutz des Jaguars loslassen, was krank macht

(...) Handy, Fotoapparat, Rucksack & Co bleiben zurück, während sich acht Klarheit suchende Menschen vor  dem Altar sammeln. Gebaut aus Kalkstein, der auch den Untergrund  Yukatans bildet, ist der Altar geschmückt mit weiteren Conca-Häusern. Rasseln, ein Büschel Blattwerk, eine große Räucherschale und allerlei weitere Utensilien liegen bereit. Im Rücken knistert das  Feuer, in dem seit Stunden Steine zum Glühen gebracht werden. Fred, der in Weiß gekleidete Schamane, bedeutet seinem Assistenten, Jedem eine halbe Kokosschale Balché zu reichen. Das heilige Getränk der Maya wird aus der Rinde des gleichnamigen Baumes gewonnen und mit Honig gesüßt.

(...) Symbolisch gestorben und wiedergeboren sind sie jetzt. Deshalb werden sie auch symbolisch "getauft" mit warmem Wasser, von der Hand des Schamanen auf den Kopf gegeben.

Das Wasser fließt ihre Stirn hinab durch's Gesicht - und für einen Moment bleibt die Zeit stehen. Aus dem Schatten des Temazcal und dem surrenden Wald taucht erneut der Jaguar auf. Sie fühlt seinen Rücken unter ihrer Handfläche. Nur schemenhaft sind die typischen dunklen Flecken unter dem schwarzen, seidigen Fell zu erkennen. Während der muskulöse Körper langsam in ihren einzieht ist ihr, als könne sie durch seine Augen sehen, fühlt sich konzentriert und voller Kraft.

(...) Eine Holztreppe führt hinab in kristallklares, leuchtendes Süßwasser des Xenotes, das die erhitzten Körper der Wiedergeborenen seidensanft liebevoll umfängt, bis sie wieder im Gleichgewicht sind. Bis auf den Grund kann man sehen. Im Wasser setzen sich die Wurzeln der Bäume fort, die ihre Kronen gen Himmel richten. Dazwischen bewegen sich Fische, sieht man, wie sich Abzweige des Wasserloches hinter Tropfsteinen im Erdinnern verlieren.

Mehr hier.

 

Die Integration Andersdenkender braucht Regeln - sonst wird sie misslingen

(...) Es ist leider eine Tatsache, dass sehr leicht in die rechte Ecke gerückt wird, wer diesen Sorgen Ausdruck verleihen will oder wer klare Regeln im Umgang mit den vielen Zuwanderern, bzw. gerechtes Verteilen von Mitteln im Hinblick auf einheimische Bedürftige fordert. Mag sein, dass wir gefangen sind in unserer nationalsozialistisch-rassistischen Geschichte und dem daraus resultierenden globalen Bewusstsein von Schuld. Aber richtig ist das deshalb noch lange nicht.

Hier zwei nachdenkliche und warnende Stimmen. gefunden in Facebook. Geschrieben von zwei Menschen jenseits der 50, die eine Deutsche, der Andere inzwischen Deutscher. Was sie beschreiben, ist bezeichnend für Erfahrungen einer breiten Bevölkerungsmehrheit

(...) Deutschland ist ein Einwanderungsland, da beißt die Maus keinen Faden ab. Weil das so ist, brauchen wir konkrete Regeln des Zusammenlebens. Beide Teile haben eine Bringschuld: Wir Deutschen haben dafür zu sorgen, dass die Neuankömmlinge unsere Sprache alltagstauglich erlernen, dass sie Bildungs- und Ausbildungsabschlüsse erreichen, damit sie arbeiten und Teil der Gesellschaft werden können. Die Menschen, die zu uns kommen, haben sich an die Gegebenheiten unseres Landes und unseres Kulturkreises anzupassen und sich zu integrieren. Das bedeutet nicht, dass sie ihre Andersartigkeit aufgeben sollen. Aber sie ist in Europa - im Gegensatz zu den Herkunftsländern - nicht der Maßstab aller Dinge. Ziel muss es sein, dass wir uns gegenseitig bestmöglich verstehen, damit Fremdheit nicht beiseitig zu Angstreaktionen führt und wir uns gegenseitig sein lassen können, wie wir sind.

Mehr hier.

 

Erlebnis Uni-Klinik: Ein großes Erwachen in Sachen Geld und Multikulti

 

Multi-Kulti wird nicht kommen - es ist schon da. Jedenfalls in den größeren Städten. Auch im Krankenhaus. Und: Geld regiert die Welt. Zu wenig davon zu haben, zum Beispiel für eine private Krankenversicherung - gar nicht gut. Ein nicht repräsentativer Eindruck eines viertägigen Aufenthaltes in der Uni-Klinik Mainz.

(...) Sie hat eine private Zusatzversicherung, die ihr ein Einzelzimmer sichern soll, aber es gibt keins. Es gibt Vierbett-, Dreibett- und Zweibettzimmer. In so einem wird ein Platz frei werden, wenn die alte Dame dann ausgecheckt hat. Die will aber erst noch zu Mittag essen und duschen. Man schickt sie in den Aufenthaltsraum, vergisst allerdings nicht, sie zu fragen, ob ihre Zusatzversicherung den Chefarzt einschließe. Das müsse man dann sofort melden.

(...) Man rollt sie wieder auf Station, das Bett ist jetzt frei. Nebenan wird gerade ein Patient in "Einzhelhaft" geschickt, er ist infektiös. Ihre Bettnachbarin ist eine Armenierin und hat grade den täglichen Besuch ihrer beiden beleibten, sehr agilen Schwestern. Die kommen immer zwischen 15 und 16 Uhr, um dann um 20.30 Uhr wieder zu gehen. In der Zwischenzeit wuseln sie um das Bett der Patientin herum, schälen und teilen Obst, richten Kissen, laden das Telefon, benutzen die Toilette, reden laut und viel. "Wenigstens haben sie angenehme Stimmen", denkt sie, ist aber zunehmend gestresst, weil sie keine Chance hat, sich dem Geschehen zu entziehen.

(...)

Showdown am Montag: Große Visite unter Führung einer selbstbewussten Oberärztin, gefolgt von einem knappen Dutzend Ärzten und Pflegern aus mindestens sechs Nationen. "Sie werden heute entlassen, ihr Herz ist in Ordnung" stellt die Oberärztin fest. Wieso sind sie eigentlich nicht am Samstag nach Hause gegangen?" Einmal mehr bleibt der Patientin die Spucke weg. "Weil es mir nach wie vor schlecht geht. Nichts hat sich verändert. Deshalb hat man hat mir geraten, zu bleiben, weil stationär eine einfache interdisziplinäre Zusammenarbeit zum Beispiel mit der Rheumatologie möglich sei."

(...) Kalt mustert sie die Oberärztin: "Das mit der Zusammenarbeit ist nicht mehr soooo... Da müssen Sie schon sehen, wie Sie ambulant weiter kommen. Wir sind hier mit Ihnen fertig."

Mehr hier.

 

Weltweiter Rechtsbruch über Ramstein: Steuerzentrale aller Todesdrohnen

(...) 9/11 war der äußere Anlass, mit dem heute der weltweite „Krieg gegen den Terror“ gerechtfertigt wird. Ein Krieg, in dem sich die Vereinigten Staaten immer wieder außerhalb jeden Völkerrechts bewegen. Und was das Schlimmste ist: Deutschland steckt mittendrin. Mit Wissen seiner Regierung. Zum Beispiel in Ramstein. Im größten  Militärstpützpunkt der USA außerhalb ihres Staatsgebietes,  arbeitet die Zentrale der weltweiten Drohnenangriffe. Jede Tötung von Menschen wird über Ramstein ausgeführt.

(...) "Von Ramstein wird das Signal übermittelt, das den Drohnen befiehlt, was sie tun sollen", sagt ein Amerikaner, der mit dem geheimen Militärprogramm vertraut ist. Von ihm stammen die Dokumente. "Ohne Ramstein könnte keine der Drohnen gesteuert werden - jedenfalls nicht in der bisher geübten Weise."

Kein Satellit, der mit der Erde kreist, kann ein Signal auf direktem Wege etwa von Pakistan auf den amerikanischen Kontinent senden - die Erdkrümmung ist zu stark. Einen zweiten Satelliten in den Datenfluss einzubeziehen würde alle Aktivitäten verlangsamen, denn die Videobilder der Drohne kämen nicht mehr in Echtzeit in den USA an. Ohne Ramstein wären die „Piloten“ praktisch blind, schreibt der Spiegel in seiner jüngsten Ausgabe.

(...) "Ramstein ist der zentrale Punkt für jede Datenübertragung", sagt Dan Gettinger, Codirektor des Zentrums für Drohnenforschung am Bard College nahe New York, "die Infrastruktur für die Kommunikation ist für die Operationen wichtiger als die Waffen, die die Drohnen tragen."

Die Geheimdokumente, die dies belegen, sind umso brisanter, weil sie in einem weiteren Punkt der Darstellung der Bundesregierung widersprechen. Demnach sind die Drohnen in der Lage, für ihre tödlichen Angriffe auch Mobiltelefone zu orten.

Mehr hier.

 

Bestattung alternativ: Durch's Feuer gehen, im Ruheforst bleiben dürfen

 

Es dauert nur Sekunden: Die schwere Tür hebt sich und gibt den Blick auf einen großen, rundum glühenden Ofen frei. Geräuschlos wird der Sarg hineingeschoben. Von oben kommt Sauerstoff hinzu, Flammen schießen herab und umhüllen das Behältnis mit dem toten Körper. Ein Fauchen - und schon schließt sich die Tür wieder. Der Rest ist Kopfkino.

(...)Eine Feuerbestattung läuft in Dachsenhausen in drei Etappen ab, während derer die Temperatur von 800 zuerst auf 100, dann auf 1200 Grad erhöht wird. Aschereste des Sarges werden zwischendurch abgesaugt. Am Ende bleibt ein merkwürdig klein anmutender Haufen zerbrochener, poröser Knochen übrig, die einen weiteren, automatisierten Weg durchlaufen: Sie werden fein gemahlen. Medizinischer Stahl, etwa von künstlichen Gelenken, wird mittels Magneten entfernt. Edelmetalle könnte man aussieben. Hier hat sich das Unternehmen jedoch verpflichtet, nicht tätig zu werden.

Mit Video vom Krematorium Dachsenhausen. Mehr hier.

 

Nie wieder verletzt werden: Ein Blick in das Herz eines Narzissten

(...) Er ist allein.

Mutterseelenallein.

Von allen verraten.

(...)  Binnen kurzer Zeit hat er eine ganze Fangemeinde von Frauen, die sofort mit ihm gehen würden, lüde er sie denn dazu ein. Aber davon ist er weit entfernt. Er will sich austauschen, ohne jedes Risiko persönlicher Nähe. Er löst das Problem denkbar einfach, indem er jeder seiner Gesprächsparterinnen eine Rolle zuweist. Mit der Einen träumt er Sexspiele, mit der anderen verbessert er die Welt, mit der Dritten spricht er von Zeit zu Zeit über seine Ängste vor dem Fegefeuer, seine Befürchtung, dass seine Sucht nach mehr Geld und Macht ihn zu weit von Gott entfernt. Besteht eine der Frauen darauf, ihn persönlich kennenzulernen, beendet er gnadenlos den Kontakt: Dem Risiko, noch einmal verlassen zu werden, wird er sich nie wieder aussetzen.

Mehr hier.

 

Von allem getrennt, sogar von sich selbst: Depression ist ein Albtraum, der nie endet 

Sie kann sich genau an das Lebensgefühl erinnern, das sie hatte, als sie noch "rund" war. Als sie die totale Lebenskraft in sich fühlte, gern und viel lachte, voller Tatendrang war und damit ihren Eltern gehörig auf die Nerven ging. Wie alt genau sie war, als das aufhörte, weiß sie nicht mehr. Aber es war lange vor der Einschulung. (...)

Fünf Jahre später die Trennung. Diesmal wird es lebensgefährlich. Sie sitzt in dem Reihenhaus, das sie allein bewohnt, Tag um Tag in dröhnender Stille schweigend im Sessel und starrt  den Boden an. Sie isst nicht, trinkt nicht und schafft es nicht, zu telefonieren, tagelang nichtmal, vom Sessel ins Bett zu gehen. Niemand vermisst sie - sie ist im Freizeitausgleich für hunderte von Überstunden. Die Einzige, die wahrnimmt, wie es ihr geht, ist die Putzfrau. Die macht sich Sorgen, kontaktiert ihre Sekretärin, die wiederum einen Therapeuten findet. Sie bekommt ein Antidepressivum und ein Mittel gegen die ständige Schlaflosigkeit. Sie beginnt eine Therapie. (...)

 

Wie viele Male kann ein Mensch eigentlich sterben?

Sie weiß es nicht.

Mehr hier.

 

Zwischen Windrad-Spargel, Äckern und Flugverkehr: ein Rausch von Klatschmohn

Fotoschau des Hunsrücks im Frühsommer hier.

 

Manipulation: Einfach, wenn man weiß, wie's geht - und sehr wirkungsvoll...

“Errege nicht das Misstrauen einer Frau – du wirst sie niemals mehr täuschen können.

”Ein kluger Mann hat das vor drei Generationen der CIA sogar schriftlich gegeben: Es war kein geringerer als der große Illusionist John Mulholland (1898 – 1970). Der musste es wissen – Er war verheiratet und unterhielt über Jahrzehnte ein Verhältnis zu seiner Sekretärin.  Der Sohn eines Anlagebetrügers im großen Stil war ein begnadeter Illusionist und wurde bereits mit 16 Jahren in die amerikanische Brüderschaft der Magier aufgenommen, wo er beim großen Zauberer Robert Houdin in die Lehre ging. Später hat der Mann die CIA in allem beraten, was man so wissen muss, wenn man Feinde aus dem Weg räumen will. (...)

Im Grundsatz geht es bei der mentalen Beeinflussung von Menschen immer nur um zwei Ziele: Entweder soll ein seelisches Problem therapiert werden – das ist der seltenere – oder der Einflussnehmende will einen persönlichen Vorteil erreichen. Dies kann ein durchaus legitimes Ziel sein, wenn man beispielsweise die Arbeit in einem Team positiv beeinflussen, oder eine Werbekampagne zu besserem Erfolg führen möchte. Es wird jedoch sehr schnell zu einer Gratwanderung. Die beginnt ganz subtil bei einer völlig normalen Unterhaltung – etwa zwischen Mann und Frau – zum Beispiel im Internet. Hier schließt sich ein Kreis: Wir sind wieder bei der modernen “Kunst der Täuschung”.

Wo finden wir nun die Hilfsmittel, um die Methoden des Geheimdienstes zu erkennen (anzuwenden…)?  Kompletter Text hier

Der Mann meines Lebens ist Narzisst - und was bitte bin dann ICH?

"Ich bin zum Sterben traurig – enttäuscht von dir und all den leeren Worten” hatte sie gesagt und dabei gedacht: ‘Wenn er mich doch einfach in die Arme nähme – ein einziges Mal ganz ohne Vorbehalt – ich wäre Wachs in seinen Händen…

Wir leben beide in völlig unterschiedlichen Welten, die schlicht und einfach nicht alltagstauglich miteinander vereinbar sind“, hatte er, wie schon so oft zuvor unterkühlt geantwortet und sich auf unbestimmte Zeit verabschiedet.  Wie immer hatte er sie aber auch diesmal nicht freigegeben – nur die Distanz zwischen ihnen größtmöglich erweitert: “Lass uns nach einer Zeit des Nachdenkens korrespondieren und sehen, was daraus wird.” Dann war er weg – wie jedes Mal ohne ein Wort zu den konkreten Fragen, die sie ihm gestellt, zu der konkreten Bitte, die sie an ihn gerichtet hatte.

Sie versucht nicht, den Schmerz zu betäuben. Sie weiß, dass sie dann keine Chance mehr hat. Nur ein kleines Glas Wein und sie würde weinend zu betteln beginnen, einmal mehr all seine Bedingungen akzeptieren und dann am ausgestreckten Arm verhungern. Verhungern an ihrer eigenen Sehnsucht, lieben zu dürfen und geliebt zu werden. Einen Mann lieben zu dürfen, der nicht lieben kann.

Hier geht es zum vollständigen Text

 

XKeyscore: So funktioniert die geheime, weltweit schnüffelnde Riesenkrake

Was ist der Unterschied zwischen einer Verschwörungstheorie und der Wahrheit?

Der Beweis. Immer mehr Beweise kommen in diesen Tagen ans Licht: Beweise dafür, wie gläsern wir alle schon sind.

“Unsere” Geheimdienste, unterwegs mit der Fahne der “Freiheit”, schnüffeln, spitzeln, konstruieren Netzwerke, speichern eine (noch) unbekannte Menge an Detaildaten aus Privatleben, Berufswelt und Wirtschaft. Richtig genutzt ist das eine unvorstellbare Fülle an Macht. Nicht nur Anschläge können im Vorfeld vereitelt oder im Nachhinein aufgeklärt werden, wie man uns zurzeit so bemüht ist, weis zu machen. Allein aus dem Telefon- und Internet-Verhalten von Menschen können Schlüsse gezogen werden, die Existenzen vernichten, Unternehmen zerschlagen, ja im Extremfall Kriege auslösen könnten. Dazu birgt die Methode Riesen-Schleppnetz enorme Gefahren, ungerechtfertig verdächtigt und nie wieder frei davon zu werden.

Grund genug also, sich mehr als unwohl zu fühlen und misstrauisch zu werden: Im Interesse “übergeordneter Staatsraison” wird hier Unrecht zu Recht gemacht. Warum? Weil es nicht mehr wirklich eine Kontrolle darüber zu geben scheint, wer was ausschnüffelt und zu welchem Zweck weiter verwendet. Diese fünf Jahre alte Präsentation, veröffentlicht vom britischen Guardian mit Hilfe des Whistleblowers Edward Snowden, hat diese Woche eingeschlagen wie eine Bombe. Sie diente bereits im Jahr 2008 als Trainingsunterlage für das Programm XKeyscore, mit dem die Geheimdienste der USA – und niemand weiß wirklich, wie vieler weiterer Länder – die Kommunikation der Internet-User in Echtzeit überwachen.

Der Spiegelwar nach dem Guardian  einer der ersten, der detailliert berichtete: “NSA-System XKeyscore: Die Infrastruktur der totalen Überwachung” titelte er nach Auswertung der Snowden-Dokumente, die der brasilianische Journalist Glenn Greenwald in Großbritannien veröffentlichte. Die folgende Zusammenstellung bündelt Informationen aus dem Guardian,dem Spiegel, von Hardwareluxx, von heute.de, aus der ZEITderWelt und der Wirtschaftswoche

Kompletter Text hier

 

Haarp Alaska seit Mai geschlossen- Grund: "Wir haben kein Geld mehr"

Das High Frequency Active Auroral Research Program (HAARP) arbeitet nicht mehr. Dr James Keeney von der Kirtland Air Force Base in New Mexico sagte  ARRL, die abgelegene Anlage nordöstlich von Gakona in Alaska sei seit Anfang Mai geschlossen. ARRL ist der Zusammenschluss der Amateurfunker in den USA und hat mehr als 160 000 Mitglieder.

1914 gegründet, ist die Organisation die größte Vereinigung von Amateurfunkern weltweit.„Zurzeit ist die gesamte Anlage geschlossen. Es liegt am Geld, wir haben keines mehr“, sagte Keeney. Niemand sei vor Ort – die Zugangsstraßen seien blockiert, die Gebäude mit Ketten verschlossen, der Strom abgestellt. Die offizielle Website von HAARP, betrieben durch die Universität von Alaska, ist nicht mehr online; laut James Keeney ebenfalls aus Geldgründen. Vor zwei Jahren habe HAARP öffentlich bekannt gemacht, dass es werde schließen müssen, weil das Budget für das Finanzjahr 2015 nicht genehmigt worden sei. Niemand habe davon Notiz genommen. „Jetzt beklagen sie sich,“ sagte Keeney. Mittlerweile habe er schon Anfragen vom Kongress erhalten, und die Universitäten, die von den HAARP-Forschungsergebnissen abhängig seien, seien empört.

Der einzige kleine Silberstreif am Horizont sei, dass die Defense Advanced Research Projects Agency (DARPA) im Herbst und Winter vor Ort erwartet werde, um einige Forschungen zuende zu bringen. DARPA habe in seinem Budget für das Finanzjahr 14 fast 8,8 Dollar zur Verfügung, um die physikalischen Aspekte natürlicher Phänomene wie Magnetstürme, Feuer und Blitz, sowie geophysikalische Phänomene zu erforschen.

Kompletter Text hier

 

Niedergang der Printmedien: Kreativität in ganz neuen Strukturen notwendig

Mit dem Freitag, 7. Dezember 2012 war die gedruckte Ausgabe der Financial Times Deutschland (FTD) Geschichte. Nachdem Verkaufsverhandlungen gescheitert waren, stellte der Verlag Gruner + Jahr das Erscheinen des Blattes ein.

Die G+J-Wirtschaftsmedien beschäftigen rund 350 Mitarbeiter, darunter 250 Redakteure. Die meisten von ihnen arbeiten für die „FTD“. Gruner + Jahr (2,3 Milliarden Euro Umsatz) gehört zu 74,9 Prozent dem Gütersloher Medienkonzern Bertelsmann; 25,1 Prozent liegen bei der Hamburger Verlegerfamilie Jahr. Auch die Monatszeitschrift „Impulse“ und das Anlegerheft „Börse Online“ sollen verkauft werden.  Das Magazin „Capital“ will Gruner + Jahr behalten. Sinkende Anzeigenerlöse und fallende Auflagen dürften in diesem Jahr zu einem Verlust von rund 15 Millionen Euro führen, heißt es im Verlag. Davon entfallen gut 10 Millionen Euro auf die „FTD“. Das lachsrosafarbene Wirtschaftsblatt hat in den zwölf Jahren seit seiner Gründung nie Geld verdient und in der Summe Verluste von mehr als 250 Millionen Euro angehäuft.   Quelle: FAZ, Johannes RitterNur sechs Tage zuvor wurde in Frankfurt das Aus der linken Tageszeitung Frankfurter Rundschau bekannt gegeben. Zwar verhandele er mit "namhaften Interessenten", viel Zeit aber bleibt nicht mehr: Werde bis Jahresende kein Investor für die "Frankfurter Rundschau" gefunden, so Insolvenzverwalter Frank Schmitt, sei das Ende des Traditionsblattes besiegelt. "Uns geht das Geld aus", sagte der 47-Jährige der Nachrichtenagentur dpa. "Aber wer auch immer den Zuschlag erhält: Der Verkauf muss schnell erfolgen. Allerspätestens bis Jahresende muss der Investor feststehen." Bis Ende Januar 2013 erhalten die Mitarbeiter des Verlags Insolvenzgeld. Über mögliche Interessenten sagte Schmitt: Diese erkundigten sich zum Teil nach dem gesamten Verlag, einige könnten sich aber auch vorstellen, nur das Filetstück, die App der "Rundschau", fortzuführen. Quelle: Der Spiegel

Überall im Land wird die Luft dünner

  • Stellt das beinahe 70 Jahre alte Traditionsblatt Frankfurter Rundschau tatsächlich Ende Januar 2013 sein Erscheinen ein, betrifft das allein fast 500 Mitarbeiter. Links im Bild Geschäftsführer Karlheinz Kroke bei der Bekanntgabe der Insolvenz.
  • Und in Hamburg ist der Großverlag Gruner + Jahr („Stern“) auf Sparkurs: Mehr als ein Dutzend Mitarbeiter der „Brigitte“ etwa verlieren ihre Stelle.
  • In Hamburg verkündete der Jahreszeiten-Verlag 50 Mitarbeitern des Stadtmagazins „Prinz“, das in 14 Städten erscheint, das Aus der Print-Ausgabe nach fast 30 Jahren. Grund: Konkurrenz durch Gratis-Angebote im Internet.
  • In Nürnberg stellte die „Abendzeitung“ Ende September nach 97 Jahren ihr Erscheinen ein. Die „Nürnberger Zeitung“, die zusammen mit den „Nürnberger Nachrichten“ seit Jahrzehnten von Verleger Bruno Schnell geführt wird, kürzt bis zum Jahresende 20 Prozent der Stellen. Ursache: massive Anzeigenrückgänge.
  • In Essen will die WAZ-Mediengruppe bis 2014 noch einmal 20 Prozent Kosten sparen. Dabei hatten die Ruhr-Verleger erst vor wenigen Jahren massiv ins Fleisch ihrer vier Revier-Zeitungen geschnitten und 300 von 900 Redakteursstellen gekappt. Grund: Mehrheitseignerin Petra Grotkamp muss Bankkredite bedienen, die sie zu Beginn des Jahres für den Kauf von weiteren 50 Prozent am Verlag aufgenommen hatte.
  • In Berlin kämpft die Nachrichtenagentur dapd nach der Insolvenz ums Überleben, nachdem zwei Investoren erst Millionen in den Ausbau zur Voll-Agentur und zum dpa-Konkurrenten pumpten, ehe sie im Herbst beschlossen, kein weiteres Geld mehr nachzuschießen. Neuste Gerüchte besagen, dass ihrer französischen Tochter Sipa das gleiche Schicksal droht. Quelle: Wirtschaftswoche
  • Auch der Verlag des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ schwenkt nach Aussagen seines Geschäftsführers auf einen Sparkurs ein. „Wir müssen sparen und die Kostenstrukturen so gestalten, dass die Spiegel-Gruppe trotz rückläufiger Umsätze solide Ergebnisse erwirtschaftet“, sagte Ove Saffe der „Süddeutschen Zeitung“ .

Der Personalaufwand müsse reduziert werden, ein Stellenabbau sei nicht ausgeschlossen. Die Gruppe beschäftigt derzeit 1250 Mitarbeiter.Nach Angaben Saffes werde der Umsatz der Spiegel-Gruppe 2012 um sechs Prozent auf 307 Millionen Euro sinken, das sei das Niveau von 2003. Die für das Printgeschäft entscheidenden Marktbereiche Anzeigen und Vertrieb seien rückläufig. Der Spiegel verliere netto rund zehn Prozent Anzeigenerlöse, selbst die Vertriebsumsätze könnten erstmals seit vielen Jahren rückläufig sein. Quelle: Handelsblatt

Kompletter Text hier

 

Das wär's: Neustart ohne Schuldzinsen und mit goldgedeckter Währung

Es ist das System von Zins- und Zinseszins, das unablässig neues Geld schafft. Geld, das durch nichts gedeckt ist – weder durch Arbeitsleistung, noch durch eine entsprechende Erhöhung bei Zahl, bzw. Wert der Wirtschaftsgüter.„Das Gold wird uns nicht erlösen, die Welt unübersichtlich bleiben – und die 1.546 Tonnen aus New York sollte man im Atlantik versenken.“In diesem – auf den ersten Blick fast verzweifelt anmutenden Schlusssatz gipfelte diese Woche ein Artikel von Mark Schieritz, Wirtschaftsredakteur bei der ZEIT.

Laut Mitteilung der Bundesbank sind es zwar 1536 Tonnen deutsches Gold, die bei der Federal Reserve in den USA lagern - aber geschenkt. Im vorhergehenden Verlauf des gesamten „Aufsatzes“ reihen sich dermaßen viele sachliche Fehler aneinander, dass der 38jährige nicht nur eine Flut verärgerter Kommentare provozierte, sondern auch die Frage, was wohl wirklich seine Intention gewesen sein mag – bzw. die des/der Initiatoren seines Gedankenausfluges…

Vollständiger Text hier: 

Verschwörungstheorien oder Wahrheit: Gehört das deutsche Gold den USA?

Der Wert des deutschen Goldschatzes, der in der Federal Reserve Bank New York lagert, ist Nebensache. Die ganze Aufregung um ihn hat einen anderen Hintergrund: Vertrauen. "Drei Briefe und ein Staatsgeheimnis" war im September 2009 ein Artikel in ZEIT online überschrieben, in dem der Vertraute des früheren Bundeskanzlers Willy Brandt und langjährige SPD-Sicherheitsexperte Egon Bahr von geheimen Abhängigkeiten der Bundesrepublik Deutschland von den westlichen Siegermächten des Zweiten Weltkrieges berichtete.

Neben dem in seiner Echtheit heftig umstrittenen Beleg für einen "Geheimen Staatsvertrag vom 21. Mai 1949" ("Kanzlerakte") gibt dieser Bericht, den die ZEIT im Rahmen einer Serie veröffentlichte, immer neuen Spekulationen Nahrung, die annehmen, dass der bei der Fed gelagerte Goldschatz Deutschland bereits seit Kriegsende nicht mehr gehört. Dabei ist der eigentliche Wert des Goldes reine Nebensache. Es geht um Vertrauen.

Misstrauen ist keineswegs nur in Kreisen der sogenannten "Verschwörungstheoretiker" verbreitet. So schreibt etwa Dr. Thorsten Polleit... 

Vollständiger Text hier

 

Manipulation in Sprache und Inhalt: Wie informiere ich mich? 

Woran erkenne ich die Qualität einer Nachricht? Ist sie oberflächlich? Ist sie fundiert? Will sie mir eine bestimmte Meinung unterschieben?

Eine einfache Frage – aber sie hat eine ungeheure Bedeutung und gewinnt täglich mehr dazu. Je stärker sich die Euro-Krise zuspitzt, je mehr  Kriegsrethorik um sich greift – aktuell am Beispiel Syrien – oder auch Israel und Iran – desto wichtiger wird es, ganz genau zu untersuchen: WER sagt mir da WAS und vor allem: WIE sagt man es mir?

Einen sehr klugen Beitrag zum Thema hat Bewusst TV gesendet: Alexander Wagandt macht deutlich, dass ich aus der Sprache einer Botschaft sehr gute Rückschlüsse auf das Denken dessen ziehen kann, der sie mir sendet. Anders ausgedrückt: Ein Mensch, der nur in zwei Kategorien denkt, etwa Liebe und Hass, wird sich auch so ausdrücken: Er ist entweder absolut FÜR etwas oder absolut DAGEGEN. Es gibt keine Zwischentöne und damit eine große Gefahr von Ungerechtigkeit. Wenn ich einen Menschen oder eine Sache nicht liebe – hasse ich sie dann gleich? Ich nicht. Sie vielleicht?

Zehn Methoden der Manipulation sollte ich kennen und immer im Hinterkopf haben, wenn ich mich mit Sprache auseinandersetze. Der Franzose Sylvain Timsit hat Methoden der “Gehirnwäsche” zusammengefasst, die nicht nur Regierungen gut bekannt sind, sondern auch Unternehmen, die etwas verkaufen möchten, Frauen und Männern, die politische oder religiöse Ansichten oder Ideologien offensiv vertreten oder ganz einfach ihr eigenes Ego stärken wollen, indem sie Macht über andere Menschen gewinnen. Immer wieder hört man in diesem Zusammenhang von Sektenführern. Aber so einfach ist es nicht: Psychopathen sind in allen Schichten der Gesellschaft vertreten.

Zurück zu den Nachrichten: Woran erkenne ich nun, ob ich fundiert und kompetent informiert oder in eine bestimmte Richtung manipuliert werde? Ich frage so:  

Hier geht es zum kompletten Artikel

 

Ein Sehnen - unstillbar brennend und tief wie das Meer

Eine 53 jährige Frau berichtet von ihrem lebenslangen Kampf um die Liebe von Männern, die keine Nähe zulassen können.

(...) Leila nimmt Zuflucht zum Internet. Sie, die eigentlich jede Form von Technik ablehnt, flieht nun abends das eheliche Lager und sucht sich freundlich-entspannende Gespräche in Facebook. In der Nacht nach der Beerdigung ihrer Schwiegermutter stolpert sie über den Eintrag eines bisher Unbekannten, der offenbar hellwach ist und gerade intensiv über Leben und Tod nachzudenken scheint. Es entspinnt sich ein lustvolles Streitgespräch, in dessen Anschluss sie erstmals seit Wochen wieder ruhig schläft. Am Morgen findet sie im Mail-Briefkasten seine Nachricht: „Folge mir in meine Welt“.

„Vergiss nie, mich zu sehen“

Es ist wie ein Dammbruch. All die Sehnsucht, die sie nicht mehr zu spüren, ja nicht mehr zu haben schien, bricht hervor wie ein Sturzbach. Sie hört die warnende Stimme in ihrem Inneren wohl – aber sie hat sich schon entschlossen: Ja, Leila will folgen. Er besteht darauf zu führen – sie freut sich darüber. „Ich werde mich unterordnen, sagt sie. Aber nur, wenn du nie vergisst, mich zu sehen…“

Er ist ein erfolgreicher Geschäftsmann aus Stuttgart – viel unterwegs, ein Verkaufsgenie und ein Meister der Manipulation. Gewöhnt zu befehlen und Recht zu haben, findet er ihren Widerspruch attraktiv – solange sie seine No Goes nicht berührt. Mit großem Vergnügen chatten sie von nun an täglich – manchmal bis tief in die Nacht hinein.

Vollständiger Text hier:  und ein  Weiterer Text dazu

 

Wie funktioniert Wahrsagen?

"Medien", die hellseherische Hilfe anbieten, gibt es in großer Zahl. Dieser Artikel fasst zusammen, woran man seriöse Hellseher erkennt und wo die Tücken dieser Art von Lebenshilfe liegen. Die Arbeit eines Mediums besteht in der Bündelung seiner fünf Sinne und der konzentrierten Ausrichtung auf ein bestimmtes Ziel, das der Ratsuchende festlegt. Um Erfolg zu haben, müssen zwei wichtige Störfaktoren möglichst gut ausgeschaltet werden: Der eigene Verstand arbeitet oft gegen die intuitive Wahrnehmung, besonders wenn diese in kein Erfahrungsspektrum eingeordnmet werden kann. Und: Der Hellseher selbst ist ein Mensch mit persönlichen Ängsten, Zu- und Abneigungen und einem Wertesystem. Das bringt ihn in die Gefahr, seine Wahrnehmungen zu interpretieren, statt einfach weiter zu geben.

Verschiedene Techniken helfen dabei, möglichst objektive Ergebnisse zu erzielen. Der Ratsuchende sollte seine Frage möglichst klar formulieren - der Wahrsager sollte allen menschlichen Lebensformen freundlich gegenüber stehen. Die Weltanschauung, die dem Wahrsagen zugrunde liegt ist die, dass alle Dinge miteinander verbunden und alle Ereignisse, ob nun vergangen oder zukünftig holografisch in einer Art Matrix gespeichert sind.

Nun geht es darum, das Geschehen, zu dem man Auskunft wünscht, erst zielgenau herauszufiltern und dann möglichst objektiv wahrzunehmen. Genau hier liegt die Tücke des Hellsehens – wie später noch beleuchtet wird.

Fortsetzung hier:

 

Tantra: Das Geheimnis der Vereinigung von Shiva und Shakti

Tantraschulen, Tantrakurse, die Kunst des Tantra – darunter versteht man im Westen vor allem eines: Die Kunst der (körperlichen) Liebe zwischen Mann und Frau. Das ist allerdings die Reduzierung eines großen spirituellen Weges auf nur  eines seiner Details.

„Gewebe, Kontinuum, Zusammenhang“ – so wird das Sanskrit-Wort Tantra übersetzt. Es ist der Ausdruck einer Strömung innerhalb des Hinduismus, die auch ihren Weg in den Buddhismus fand. Frei übersetzt  könnte man sie in das bekannte Bild „wie oben, so unten“ zusammenfassen. 

Die tantrische Philsosophie geht davon aus, dass der Mensch sowohl Teil des göttlichen Ganzen ist, als auch alle Teile dessen in sich enthält. Dies muss dem Einzelnen jedoch erst wieder bewusst werden.Wie kann man sich vorstellen, eins mit dem Absoluten zu sein und gleichzeitig all dessen Teile zu enthalten?

Kompletter Text hier:

 

Ganz oder gar nicht  (Zur Zulassung von Frauen in der Bundeswehr)

Sieg, wir Frauen haben einen Sieg errungen: Wir dürfen jetzt Panzer reparieren, bei Einsätzen der Bundeswehr in Krisengebieten mitwirken, im Kriegsfall den Feind jagen, ihn erschießen, zerbomben und was es  sonst noch gibt. Wir dürfen, wohlgemerkt. Wir müssen nicht. Müssen müssen nur die Männer, denn sie sind verpflichtet. Wir Frauen im Büro haben das mal ernsthaft diskutiert und finden: Das ist ungerecht. Ungerecht für Männer. Es kann doch nicht sein, dass die Einen dürfen, die Anderen aber müssen.  (...)

 

"Plötzlich löste sich ein Schuss (Tödlicher Unfall bei einer Gesellschaftsjagd)

(....) Auf einem Bett von Nadeln liegt, als ob er schliefe, der junge Mann. Sehr bleich, sehr friedlich, sogar die Brille ist nicht verrutscht. Winzig ist das Loch in seinem Körper: Nur wenige Millimeter Durchmesser. Wie aufgemalt der kleine Blutfleck drumherum: Jörg ist tot.

Ein Albtraum.

Wortloses Entsetzen.

Zwei Männer weinen.

Einer tut, was getan werden muss: Zurückfahren, Jagdherrn informieren, Rettungswagen und Polizei rufen. Nur nicht den Kopf verlieren. Und vielleicht hört der Albtraum ja bald auf?

 

(...)Gesucht: Eierlegende Wollmilchsau (Flaute in einer Werbegemeinschaft)

Gesucht wird: eine eierlegende Wollmilchsau. So nennt man in Großbetrieben Genies, die notwendige Aufgaben erkennen, ein Konzept entwickeln, dessen Umsetzung in die Hand nehmen, alle nötigen Mitarbeiter selbst finden  und motivieren, schließlich den Lohn für ihre Arbeit - möglichst durch eben diese-selbst erwirtschaften.

Solch ein Allround-Talend suchen auch die "Aktiven der Stadt ..." Problem dabei: Niemand hat bisher eine Idee. wo es sich finden ließe. (...) Da wird nur eines bleiben: konsequent pragmatisches Denken. Wer hat etwas davon, dass es die Werbegemeinschaft gibt? Wer würde darunter leiden, wenn deren Aktivitäten künftig entfielen? Wer sollte also daran denken, sich zu engagieren? (...)

 

Schamanisches Erlebnis (Auszug aus einer Reise "zum inneren Wasser")

Sie fühlt sich wohl auf der weichen Decke, zwischen all diesen kristallenen Erdenhütern, die ihre Reise bewachen. So lässt sie sich ein auf den Rhythmus der Trommeln, begibt sich in ihren Wald, zu ihrem geheimen Einstieg in der alten Fichte neben dem hohen Ameisenbau, um hinabzugleiten in die Traumwelt und zu sehen, was die Wasser des Lebens für sie bereithalten.  

Doch etwas ist diesmal ganz anders als sonst. Nicht ihre Wiese erwartet sie dort, nicht der Wald dahinter, in dem die Eule wohnt. Kein Wolf ist da, um sie sicher zur Antwort auf ihre Frage zu bringen. Keine Sonne scheint, kein Vogel singt. Klamme Furcht legt sich um ihr Herz, als sie erkennt, wo sie ist: Im trüben Meer, das tosend gegen die rohen Felsen schlägt, kämpft sie verzweifelt um Anschluss ans Rudel. Sie kann die Delphinbrüder rufen hören - hinter der Felskante, die sie vor ihren Blicken verbirgt. Ihr geschmeidiger Körper und die kraftvolle Schwanzflosse kämpfen um's Überleben. Immer trüber wird das Wasser, blutig tropft ihre Nase vom ständigen Stoßen an die unbarmherzigen Kanten. Schon ist sie erschöpft, kann nicht mehr sehen. Ihre Luft wird knapp, sie wird ersticken... Angst schnürt ihr Herz zusammen.

Da kommt sie, die riesige Welle, die ihren Leib am scharfen Stein zerschmettern wird - sie will um Hilfe rufen, schafft es nicht mehr und ....  ...... findet sich wieder auf der roten Erde Australiens neben einem geheimnisvollen Berg voller funkelnd blau-grüner Blitze: Ein riesiger Opal in den Farben der Herzheilung... Sie sinkt bewundernd zu Boden, um den Berg zu berühren - gebannt von seinem lockenden Licht....

 

Tod des geliebten Katers (Beziehung auf Augenhöhe zwischen Mensch und Tier)

Ich stand Pate bei seiner Geburt - und er starb in meinen Armen. Dazwischen lagen 14 glückliche Jahre für mein Tier und mich.

Schon ganz jung entschied er, dass ich sein Mensch bin. Fortan versorgte er mich mit Mäusen und treuer Fürsorge. Er war bei mir, als ich jahrelang keine Nacht schlief - er beruhigte mich, wenn ich nicht atmen konnte - und als meine Träume starben, zeigte er mir, dass ich daran nicht sterben muss.

Er lehrte mich, dass ich liebenswert bin ohne jede Veränderung meines Wesens - er zeigte mir den Unterschied zwischen wacher Aufmerksamkeit und nervöser Alarmstimmung.

Er lehrte mich, dass ich Zuneigung zeigen kann, ohne deshalb wehrlos zu sein. Ich lernte, mit seinen Augen zu sehen, mit seiner Nase zu riechen und mit seinen Pfoten zu fühlen - er selbst lernte, dass Krallen auf unbehaarter Haut Blutspuren hinterlassen, wenn sie unvorsichtg verwendet werden.

Wir beide lernten, uns über Bilder zu verständigen - so wusste er immer wo ich war und wann ich kommen würde. Er selber ging nie länger weg als einen Tag...

An seinem Todestag machte er mir ein letztes Geschenk. Neben seinem zerschmetterten Kopf lag ein einzelner, herausgebrochener Reißzahn aus seinem ansonsten vollständigen Gebiss. So kann ein kleiner Teil seines Körpers bei mir bleiben.

Gestern bin ich im Knien eingeschlafen - neben dem anderen Sofa. Adele, seine Schwester, hat mir erlaubt, meinen Kopf auf ihren Bauch zu legen und zu weinen.

 

Top
UA-73692787-1